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Was tun bei Hochwasser?
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Informationsdienste in Bayern

HND Mitarbeiter
Ein wichtiger Bestandteil der Hochwasservorsorge ist die genaue und schnelle Bereitstellung von Informationen. Zu nennen sind in Bayern hierbei vor allem die Internetdienste Hochwassernachrichtendienst und der Informationsdienst Überschwemmungsgefährdete Gebiete.

Hochwassernachrichtendienst
Der Hochwassernachrichtendienst leistet seit über 100 Jahren wertvolle Dienste in der Hochwasservorsorge. Nach den Erfahrungen der letzten großen Hochwasser wurde dieser im Rahmen des „Entwicklungsvorhabens operationelle Hochwasservorhersage“ so optimiert, dass er für alle größeren bayerischen Flüsse Abflussvorhersagen erstellt und die Vorhersagezeiträume verlängert werden konnten.

In die Berechnungen für die Vorhersage von Wasserständen und Abflüssen gehen sowohl die Wasserstände an flussaufwärts liegenden Pegeln als auch gemessene und verhergesagte Niederschläge ein. Mit Computermodellen, die für einzelne Flussgebiete maßgeschneidert sind, berechnen Hydrologen die Wasserstände für die nächsten 6, 12, 24 oder auch 48 Stunden. Je größer der Fluss ist, desto länger ist der Vorhersagezeitraum.

Je nach Gebietszustand und vorhergesagter Wassersituation können die Vorhersagen größere Unsicherheiten aufweisen.

Informationsdienst Überschwemmungsgefährdete Gebiete
Der beste Hochwasserschutz ist, in hochwassergefährdeten Bereichen nicht zu bauen. Die staatliche Verwaltung ist dabei, die Überschwemmungsgebiete an allen größeren Flüssen in Bayern zu ermitteln und rechtlich zu sichern. Im Informationsdienst Überschwemmungsgefährdete Gebiete kann sich jeder informieren, ob er bzw. sein Grundstück sich in einer Gefahrenzone befindet.


Einzugsgebiet Main